Ausgangslage
Die vier Anwendungen liefen gemeinsam auf einem Windows-Server, den der Hersteller nicht mehr ersetzen konnte. Für den weiteren Betrieb wurden sie in Linux-Container überführt. Bei der Bestandsaufnahme zeigten sich drei undokumentierte Abhängigkeiten in Anmeldung und Datenbank.
Windows-abhängige Anmeldung
Die Anmeldung nutzte eine Verschlüsselung, die nur unter Windows verfügbar war. Sie war damit an das bisherige Betriebssystem gebunden und musste bei der Umstellung auf Linux berücksichtigt werden.
Abweichende Tabellennamen
Die Datenbank behandelte Tabellennamen in der neuen Umgebung anders als zuvor. Dadurch war auch die Benennung der Tabellen für die Migration relevant. Diese Abhängigkeit war im vorhandenen System nicht dokumentiert.
Fehlende Datenbankänderungen
Von sieben vorgesehenen Änderungen an der Datenbank waren nur fünf angewendet worden. Der tatsächliche Datenbankstand entsprach somit nicht dem Stand der vorgesehenen Änderungen. Die Bestandsaufnahme machte diese Abweichung vor der Umstellung sichtbar.
Ergebnis
Die vier Anwendungen laufen heute in Linux-Containern. Die Zertifikate werden automatisch erneuert. Die gefundenen Abhängigkeiten konnten bei der Umstellung berücksichtigt werden.